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Machtzeichen

Jan Distelmeyer


Die Gegenwart des Computers ist grundsätzlich mit Regulierungsansprüchen und Fragen der Verfügung verbunden – mit dem Wunsch nach und der Angst vor Kontrolle. Was sind das für Formen des Verfügens? In welchem Verhältnis stehen Erscheinungsformen und Bedingungen des Computers? Wie vermitteln Interfaces – Schnittstellen zwischen Hardware, Software, Mensch und Ding – unsere Beziehung zum Computer als Medium und Machtmaschine? Was für Welt- und Leitbilder inszenieren alltägliche Gebrauchsoberflächen zum »Tippen, Wischen, Drücken, Klicken«? Was tragen aktuelle Debatten um »Industrie 4.0«, »Ubiquitous Computing« und die »Post-Snowden-Ära« dazu bei?