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Liebe am ZeM Interessierte,
wir freuen uns, Ihnen unsere Veranstaltungen im Juli ankündigen zu dürfen:

KOLLOQUIUM

Forschungs- und Doktorandenkolloquium

VERSAMMLUNG

Mitgliederversammlung


KOLLOQUIUM

Übersicht Forschungs- und Doktorandenkolloquium im Sommersemester 2018

Das medienwissenschaftliche Forschungskolloquium bietet Promovierenden und Post-Docs die Möglichkeit, ihre aktuellen Promotions- und Forschungsprojekte zu präsentieren und im kollegialen Rahmen zu diskutieren.
Folgende Termine und Vortragende sind für das Sommersemester 2018 geplant:

Fr, 06. Juli, 10.30–13.00 Uhr: Naomie Gramlich, Dr. Lea Wohl von Haselberg

Ort
ZeM – Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften
Hermann-Elflein-Straße 18
14467 Potsdam


Naomi Gramlich (Uni Potsdam): What if Media was really Nature all along? Wiedererzählen und spekulieren als Möglichkeiten für Neubestimmungen des Verhältnisses von Natur und Medien
Am Anfang meines Promotionsvorhabens stehen die Konzeption des Dualismus von Natur und Technik in der Kultur- und Medienwissenschaft, die Motive seiner fortwährenden Auflösung und die sich daraus ergebenden Umbrüche der theoretischen Fassbarkeit. Ich verstehe meine Arbeit weniger als das Erarbeiten eines noch unbeforschten Themas, Gegenstands oder Motivs für das medienwissenschaftliche Feld. Mein Ansatz versucht sich vielmehr als Relektüre einzelner Mediendiskurse aus feministischen und eco-materiellen Perspektiven (1. Teil) und als Vorschlag spekulativer Narrative von Technik und Natur aus post- bzw. dekolonialen Wissensfeldern (2. Teil).

Dr. Lea Wohl von Haselberg (Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF): Zwischen Erinnerungskultur und Antisemitismus. Selbstverständnis und Erfahrung jüdischer Filmschaffender in der BRD
Der Vortrag soll das Forschungsprojekt „Zwischen Erinnerungskultur und Antisemitismus. Selbstverständnis und Erfahrung jüdischer Filmschaffender in der BRD“ vorstellen, das anhand exemplarischer Arbeitsbiographien jüdischer Regisseure ihre Erfahrung und Selbstverständnisse untersucht und nach der Möglichkeit einer deutsch-jüdischen Filmgeschichte nach 1945 fragt. Jüdische Erfahrung im deutschen Film- und Fernsehschaffen wird dabei beschrieben und in ihrer historischen Bedingtheit verortet. Das Projekt hat zum Ziel ein personalisiertes Modell von Mediengeschichte zu entwickeln, um gängige Paradigmen der bisherigen Filmgeschichtsschreibung zu hinterfragen – namentlich das narrative Muster, dass es nach der Shoah kein jüdisches Filmschaffen in der BRD mehr gegeben habe, sowie die etablierten Verfahren der Zuschreibung von Jüdischsein. Dieses akteurszentrierte Vorgehen stellt einen möglichen Zugang des im deutschsprachigen Raum noch jungen Forschungsbereichs „Jüdischer Film“ dar.
Im Vortrag werden nach einigen einführenden Überlegungen die Biographien von Imo Moszkwociz (1925-2011) und Karl Fruchtmann (2015-2003) kontrastierend vorgestellt und erste Arbeitsthesen präsentiert.


VERSAMMLUNG

Mitgliederversammlung

Das Direktorium des ZeM lädt alle Mitglieder und Interessierte recht herzlich zur diesjährigen Mitgliederversammlung ein. Das Direktorium wird einen Rückblick über die Entwicklungen des ZeM in den Jahren 2017/2018 sowie einen Ausblick auf das kommende Jahr geben. Ebenfalls wird es Informationen zur Antragstellung am ZeM geben. Außerdem soll die Mitgliederversammlung den Mitgliedern die Möglichkeit bieten, Fragen an das Direktorium zu richten.
Sollten Sie noch Tagesordnungspunkte einbringen wollen, bitten wir Sie, diese bis zum 01.07.2018 an mail@zem-brandenburg.de zu richten.


Fr, 06. Juli, 14.00–15.30 Uhr

Ort
ZeM – Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften
Hermann-Elflein-Straße 18
14467 Potsdam