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Ausschreibung von Promotionsstellen an der Universität Potsdam gemeinsam mit der Fachhochschule Potsdam und der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF

Im Rahmen des von der VolkswagenStiftung geförderten Forschungskollegs
SENSING: Zum Wissen sensibler Medien sind zwei Promotionsstellen in Teilzeit mit 26 Wochenstunden (65 %) befristet vom 1.12.2018 bis zum 30.11.2022 zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 TV-Länder, die Befristung nach § 2 Abs. 1 Wissenschaftszeitvertragsgesetz. Bewerbungsschluss ist der 30.09.2018.

Über das Forschungskolleg
Das Forschungskolleg SENSING: Zum Wissen sensibler Medien untersucht sensorische, vernetzte Medien und deren Verhältnis zum menschlichen Wahrnehmen und Fühlen. Durch die Implementierung von Sensoren werden Medien und Alltagsgegenstände heute zunehmend mit einem „technischen Empfindungsvermögen“ versehen. In sensorische Netzwerke integriert, erfassen und steuern ihre Interfaces und Algorithmen wiederum die menschliche Sinneswahrnehmung. Zum Spektrum sensorischer Medienassemblagen gehören unter anderem Smartphones, E-Books, Kameradrohnen, Wearables, Health Apps, Messstationen, Sprachassistenten, Smart Homes, Virtual-Reality-Installationen, medizinische Bildgebung oder interaktive Ausstellungen.
Das Forschungskolleg ist am Brandenburgischen Zentrum für Medienwissenschaften (ZeM) verortet, einer gemeinsamen Forschungseinrichtung der Hochschulen des Landes Brandenburg. Es besteht die Möglichkeit zur Promotion an der Universität Potsdam, der FH Potsdam, der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF sowie der BTU Cottbus-Senftenberg. Im Rahmen einer strukturierten Graduiertenausbildung vermittelt das Kolleg interdisziplinäre Kompetenzen, die den Kollegiat*innen den Einstieg in diverse Forschungs- und Praxisfelder ermöglichen. Eine Besonderheit ist die enge Verbindung von Medienwissenschaft und Medienpraxis: Die Kollegiat*innen verbringen bis zu 12 Monate bei namhaften Praxispartnern aus den Bereichen Film- und VR-Produktion, Rundfunk, Ausstellungsdesign, Museum, Marketing oder Verlagswesen. Weitere Informationen sind der Website des Forschungskollegs zu entnehmen: www.sensing-media.de

Bewerbungsvoraussetzungen:
Gesucht werden Nachwuchswissenschaftler*innen aus medien-, kultur- oder kunstwissenschaftlichen Fächern mit einem ausgezeichneten Hochschulabschluss und zum Forschungsthema passenden theoretischen und methodologischen Kenntnissen und Fähigkeiten. Ihre Promotionsprojekte sollten sich möglichst sich mit konkreten Untersuchungsgegenständen im Bereich visueller sensorischer Medien beschäftigen, beispielsweise mit E-Books, Virtual und Augmented Reality, visuellem Datenjournalismus, perzeptiven / empathischen Bildmedien, Hologramm-Avataren, interaktiver Animation, immersivem/interaktivem Dokumentarfilm oder anderen Arten sensorischer (Bewegt-)Bilder.
Bewerber*innen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, müssen einen Sprachnachweis für Deutsch (C1 / DSH 2 / ZOP / TestDaF 4 / DSD II) beibringen.
Wünschenswert sind sehr gute Kenntnisse von Englisch in Wort und Schrift.

Die Bewerbungen sollen folgende Unterlagen umfassen:
• Exposé eines Dissertationsvorhabens (5-10 Seiten einschl. Zeitplan) inkl. einer knappen Einordnung in die Gesamtthematik und Angabe möglicher Praxisfelder
• Motivationsschreiben
• Arbeitsprobe (Ausschnitt aus Abschlussarbeit, 15-20 Seiten)
• Tabellarischer Lebenslauf inklusive Nennung medienpraktischer Erfahrungen und Arbeiten
• Kopien der Hochschulzugangs- und Universitätsabschlusszeugnisse
• Vertrauliches Empfehlungsschreiben eines Hochschullehrers / einer Hochschullehrerin

Die aktive Teilnahme am Veranstaltungsprogramm des Kollegs wird erwartet.

Die Universität strebt in allen Beschäftigungsgruppen eine ausgewogene Geschlechterrelation an. Bei gleicher Eignung werden schwerbehinderte Bewerber*innen bevorzugt berücksichtigt.

Die Bewerbungen sind in elektronischer Form (eine PDF-Datei) bis zum 30.09.2018 an die Sprecherin des Kollegs, Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, Universität Potsdam, zu richten: stephanie.rymarowicz@uni-potsdam.de

Die Auswahlgespräche finden am 19.10.2018 statt. Kosten, die im Zusammenhang mit der Vorstellung entstehen, können leider nicht erstattet werden.


ZeM News

Forschungsprojekt

Forschergruppe zu „Aufmerksamkeitsstrategien des Videoaktivismus im Social Web“


Wie behaupten sich kritische und humanitäre Videos im Social Web gegen die Übermacht von Werbung, Unterhaltung und Propaganda? Welche Strategien verfolgen NGOs, Kunstkollektive und Aktivisten-Netzwerke, um die Aufmerksamkeit ihrer Zuschauer*innen zu fesseln? Diese Fragen untersucht ein neues Forschungsprojekt von ZeM-Mitglied Jens Eder (Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf), Britta Hartmann (Universität Bonn) und Chris Tedjasukmana (FU Berlin), das von 2018-2021 von der VolkswagenStiftung gefördert wird.
Es trägt den Titel „Aufmerksamkeitsstrategien des Videoaktivismus im Social Web“ und geht von der Beobachtung aus, dass zivilgesellschaftliche Akteure wachsende Probleme haben, ihre Anliegen zu vermitteln, etwa ihre Positionen gegen Kriege, für Menschenrechte oder für den Umweltschutz. Zum einen konkurrieren ihre Videos innerhalb der algorithmisch regulierten Aufmerksamkeitsökonomie zunehmend mit der PR von Parteien und kapitalstarken Unternehmen, mit Hetzbotschaften und populistischer Propaganda. Zum anderen wächst aufgrund der schieren Menge zirkulierender Webvideos die Gefahr einer Übersättigung und Mitleidsermüdung. Wollen zivilgesellschaftliche Akteure größere Publika erreichen, sind sie daher gezwungen, innovative Strategien der Gestaltung, Produktion und Distribution von Videos zu entwickeln. Nichtregierungsorganisationen (NGOs) nehmen beispielsweise die Dienste der Werbeindustrie in Anspruch, die neuen Hashtag-Aktivismen (#BlackLivesMatter) setzen auf Affektkaskaden, und Kunst-Aktivist*innen erschaffen besonders originelle Videos. Manche dieser Strategien führen zu Dilemmata zwischen der Ethik politischer Kommunikation und ihrer Effektivität, zwischen deliberativen Idealen und der strategischen Steigerung von Impact.
Das Projekt untersucht, wie videoaktivistische Gruppen auf solche neuen Herausforderungen antworten und um Aufmerksamkeit und Einfluss ringen. Dabei nimmt es sowohl längerfristige Strategien als auch spontane Taktiken der Generierung politischer Aufmerksamkeit in den Blick. Im Mittelpunkt stehen Kampagnen- und Mobilisierungsvideos, die unabhängig von staatlichen, militärischen und wirtschaftlichen Auftraggebern produziert und verbreitet werden und auf größtmöglichen Impact bei einem Massenpublikum zielen. Die Forschung baut auf Ergebnissen des Vorgängerprojekts „Bewegungsbilder 2.0. Videoaktivismus zwischen Social Media und Social Movements“ auf: http://videoactivism.net/de/


ZeM News

Ausstellung

HOME MOVIE COME BACK


In Kooperation mit dem Filmmuseum Potsdam und dem Studiengang Filmkulturerbe der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF wurde die Ausstellung HOME MOVIE COME BACK entwickelt Die Ausstellungseröffnung findet am 06. Juli 2018 um 19Uhr im Filmmuseum Potsdam statt. Bis zum 04. November 2018 kann die Ausstellung besichtigt werden.

Die Ausstellung unternimmt einen Streifzug durch die medienübergreifende Geschichte des Heimfilms: Von den vorkinematografischen Wurzeln über die klassischen Formen hin zu aktuellen Home-Movie-Kulturen. In einem Wohnzimmer, das den 1960er Jahren nachempfunden ist, können Besucher*innen in die Welt der Hobbyfilmerei eintauchen und ausgestellte Filmtechnik aus insgesamt sechs Jahrzehnten bewundern. Den ambitionierten Amateurfilmer*innen und politisch engagierten Video-Kollektiven der Nachkriegszeit ist ein weiteres Kapitel gewidmet.


ZeM News

Öffentliche Stellenausschreibung

Akademische Mitarbeiterin/Akademischer Mitarbeiter (w/m/d) (PostDoc)


Jung, modern, forschungsorientiert: Im Jahr 1991 gegründet, hat sich die Universität Potsdam in der Wissenschaftslandschaft fest etabliert. An der größten Hochschule Brandenburgs forschen und lehren national wie international renommierte Wissenschaftler*innen. Die Universität Potsdam ist drittmittelstark, überzeugt durch ihre Leistungen im Technologie- und Wissenstransfer und verfügt über eine serviceorientierte Verwaltung. Mit rund 20.000 Studierenden auf drei Standorte verteilt – Am Neuen Palais, Griebnitzsee und Golm – ist die Universität Potsdam ein herausragender Wirtschaftsfaktor und Entwicklungsmotor für die Region. Sie hat ca. 2.750 Beschäftigte und ist eine der am schönsten gelegenen akademischen Einrichtungen Deutschlands.
An der Universität Potsdam, Philosophische Fakultät ist im Rahmen des gemeinsam mit der Fachhochschule Potsdam und der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf von der VolkswagenStiftung geförderten Forschungskollegs „SENSING: Zum Wissen sensibler Medien“ möglichst zum 01.10.2018 eine Stelle als

Akademische Mitarbeiterin/Akademischer Mitarbeiter (w/m/d)
(PostDoc) Kenn-Nr. 259/2018


mit 40 Wochenstunden (100 %) befristet für 4 Jahre zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 der Entgeltordnung zum TV-Länder. Die Befristung erfolgt nach § 2 Abs. 1 Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG).

Über das Forschungskolleg:
Sensoren verleihen Dingen und Maschinen die Fähigkeit zu „empfinden“, zu „spüren“, also – zu erfassen und zu ermessen. Durch ihre Implementierung in Smartphones, ebooks, Ausstellungen, VR-Environments, Autos, Kleidung, Haushaltstechnologien etc. scheinen Medien und Alltagsgegenstände heute in wachsendem Maße mit einem „technischen Empfindungsvermögen“ aufgeladen. Durch ihre Verbreitung entwickeln sich Mediendispositive, Städte und Umgebungen insgesamt zu sensorischen Netzwerken. Verschiedenartige Interfaces ermöglichen Interaktionen zwischen Menschen und smarten Medien/Dingen/Umgebungen, ergänzt, unterstützt oder kontrolliert durch die autonome Interaktion sensorischer Maschinen. Dabei wird auch die menschliche Sinneswahrnehmung zunehmend technisch erfasst, gesteuert und erweitert, etwa durch Eyetracking, Bewegungs- und Bildsensoren oder Verfahren der Emotionserkennung.
Das Forschungskolleg SENSING: Zum Wissen sensibler Medien führt zu diesem Themenkomplex eine Gruppe von sieben Promovierenden zusammen, die zentrale Fragen computertechnisch-vernetzter Sensorik und deren Verhältnis zum menschlichen Wahrnehmen und Fühlen erforschen. Das Forschungskolleg ist dabei zugleich auf theoretische
Fragestellungen der Medienwissenschaft als auch auf aktuelle Praxis- und Arbeitsfelder ausgerichtet. Im Rahmen der vierjährigen Laufzeit des Kollegs arbeiten die Kollegiat*innen bis zu 12 Monate mit einschlägigen Praxispartnern im Raum Berlin-Brandenburg zusammen, um über die Verschränkung von Theorie und Praxis Fragestellung und Argumentation zu überprüfen.

Aufgaben:
Der*die Stelleninhaber*in koordiniert die Tätigkeiten des Forschungskollegs. Dazu gehört die Unterstützung und Betreuung der sieben Doktorand*innen, die Organisation von unterschiedlichen Veranstaltungen des Kollegs, Tätigkeiten der Kommunikation sowie die Vorbereitung von Publikationen und Vorträgen. Dem*der Koordinator*in wird im Rahmen der Stelle Zeit für die eigene Qualifikation gewährleistet. Die Tätigkeiten werden in engem Austausch mit den Professor*innen des Forschungskollegs geschehen.

Einstellungsvoraussetzungen
• abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium sowie abgeschlossene Promotion in den Medien-, Kultur-, Kunstwissenschaften oder vergleichbarer Felder
• gute Kenntnisse im Feld der medienwissenschaftlichen Forschung; Forschungsinteressen und Publikationen im Themenfeld des Forschungskollegs sind wünschenswert
• Teamfähigkeit und die Fähigkeit eigenverantwortlich und selbstständig zu arbeiten
• sehr gute Englischkenntnisse in Sprache und Schrift
• Erfahrung mit Forschungs- bzw. Graduiertenkollegs sind wünschenswert
Für die eigene vertiefte wissenschaftliche Arbeit steht mindestens ein Drittel der jeweiligen Arbeitszeit zur Verfügung. Die Universität strebt in allen Beschäftigungsgruppen eine ausgewogene Geschlechterrelation an. Bei gleicher Eignung werden schwerbehinderte Bewerber*innen bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht.

Die Bewerbungen (Lebenslauf, Abschlusszeugnis, Motivationsschreiben, Projekt- skizze des eigenen Forschungsvorhabens (max. 5 Seiten)) sind in elektronischer Form (eine PDF-Datei) bis zum 15.07.2018 an die Sprecherin des Kollegs, Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, Universität Potsdam, zu richten: stephanie.rymarowicz@uni- potsdam.de.
Die Auswahlgespräche sollen am 22.08.2018 stattfinden.


ZeM News

Kodex für gute Arbeit in der Medienwissenschaft


Als medienwissenschaftliche Einrichtung bekennen wir uns zu den im Kodex formulierten Zielen und Grundsätzen für gute Arbeitsbedingungen in der Medienwissenschaft. Wir setzen uns für stabile Beschäftigungsgrundlagen auf allen Karrierestufen ein und ergreifen Maßnahmen zur Schaffung eines familienfreundlichen und diskriminierungsfreien Arbeitsumfelds. Wir verpflichten uns zur Förderung der Mitbestimmung aller Beschäftigten.

Kodex für gute Arbeit in der Medienwissenschaft – Download


ZeM News

film | innovation | economics


Am 20. April 2018 findet in Potsdam-Babelsberg der media.think.tank 2018 mit dem Thema film | innovation | economics statt.

Im Rahmen der eintägigen Konferenz wird die Rolle der Filmbranche als Kernbranche der Creative Industries und ihre potenziellen Impulse für die Wirtschaft und Gesellschaft im digitalen Zeitalter analysiert und diskutiert.

Die Veranstaltung richtet sich an Interessierte aus der Filmbranche, den Wissenschaften sowie der Kultur- und Wirtschaftspolitik.

Bis zum 31.3.2018 bieten wir das Ticket zum speziellen Early Bird Preis an: 55 EUR (statt 120 EUR).

Information und Anmeldung über: www.epi.media/mtt18/

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an das Erich Pommer Institut, Claudia Niemann | Projektmanagerin Leadership sparkx und nationale Weiterbildung | +49 (0)331 721 28 89 | cn@epi.media


ZeM News

Stellenausschreibung Wissenschaftliche*r Referent*in

Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften (ZeM)

BEWERBUNGSFRIST :

04.04.2018

KENNZIFFER:

09/18

Die Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF bietet Ihnen zum nächstmöglichen Zeitpunkt zunächst befristet für 3 Jahre im Brandenburgischen Zentrum für Medienwissenschaften (ZeM) eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit als


Wissenschaftliche*r Referent*in (Vollzeit, bis Entgeltgruppe 13 TV-L)


Das Brandenburgische Zentrum für Medienwissenschaften (ZeM) ist eine gemeinsame wissenschaftliche Einrichtung aller Brandenburger Hochschulen, deren Geschäftsstelle derzeit der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF zugeordnet ist. Ab 2019 wird die Geschäftsstelle der Universität Potsdam zugeordnet sein. Sitz des Instituts ist Potsdam. Aufgabe des ZeM ist es, die medienwissenschaftliche Forschung im Land Brandenburg auszubauen, zu fördern und sichtbar zu machen.


Ihr Aufgabengebiet:

Sie werden das Direktorium des ZeM bei der Leitung des Zentrums unterstützen und aktiv an der Weiterentwicklung des ZeM-Forschungsprofils mitwirken. Zu den Aufgaben gehören:

Inhaltliche Mitarbeit bei der wissenschaftlichen Ausgestaltung des ZeM sowie Umsetzung der im Direktorium gemeinsam erarbeiteten Beschlüsse und Strategien
Einwerbung und Durchführung von Drittmittelprojekten
Konzeption und Organisation von wissenschaftlichen Kolloquien, Workshops und Fachtagungen
Aktive Gestaltung des Wissenstransfers in außerakademische Bereiche von Kultur und Gesellschaft
Organisation und inhaltliche Begleitung des Graduierten- und Stipendienprogramms
Beratung und Betreuung von wissenschaftlichen Gästen des Zentrums
Interne Kommunikation zwischen den am Zentrum beteiligten Hochschulen

Ihr Profil:

Abgeschlossenes Hochschulstudium und Promotion im Fach Medienwissenschaft oder in einer angrenzenden Disziplin
Erfahrung in der Beantragung von Drittmitteln und Durchführung von Forschungsprojekten
Erfahrung im Bereich der Wissenschaftsorganisation und im Projektmanagement, vorzugsweise in einer Hochschule oder einer Forschungseinrichtung
Erfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit einer wissenschaftlichen Einrichtung
Ausgezeichnete Englischkenntnisse in Wort und Schrift
CMS-Kenntnisse
Kommunikative Kompetenzen: hohes Maß an Flexibilität, überdurchschnittliches Engagement, Fähigkeit zum selbstständigen Arbeiten und zur Teamarbeit

Sonstige Hinweise:

Die Filmuniversität verfolgt langfristig die Strategie des Gender Mainstreaming und strebt in allen Beschäftigungsgruppen ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis an. In dieser Beschäftigungsgruppe fordert die Filmuniversität daher entsprechend qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf.

Anerkannte Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bitte weisen Sie auf Ihre Schwerbehinderung gegebenenfalls bereits in der Bewerbung hin.


Bewerbungsunterlagen:

Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse über Schul-, Ausbildungs-, Studienabschlüsse, Tätigkeitsnachweise etc.) richten Sie bitte unter Angabe der Kennziffer 09/18 bis zum 04.04.2018 ausschließlich per E-Mail an die

Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF
Dezernat 1 - Personal- und Rechtsangelegenheiten -
Marlene-Dietrich-Allee 11, 14482 Potsdam

personalgewinnung(at)filmuniversitaet.de

Es werden nur Bewerbungen berücksichtigt, die im PDF-Format als eine Datei eingehen.


ZeM News

Ausschreibung von Promotionsstellen an der Universität Potsdam gemeinsam mit der Fachhochschule Potsdam und der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF


Im Rahmen des von der VolkswagenStiftung geförderten Forschungskollegs
SENSING: Zum Wissen sensibler Medien sind insgesamt sieben (7) Promotionsstellen in Teilzeit mit 26 Wochenstunden (65 %) befristet vom 01.10.2018 bis zum 30.09.2022 zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 TV-Länder. Die Befristung erfolgt nach dem § 2 Abs. 1 Wissenschaftszeitvertragsgesetz.

Bewerbungsschluss: 15.05.2018

Über das Forschungskolleg
Sensoren verleihen Dingen und Maschinen die Fähigkeit zu „empfinden“, zu „spüren“, also – zu erfassen und zu ermessen. Durch ihre Implementierung in Smartphones, ebooks, Ausstellungen, VR-Environments, Autos, Kleidung, Haushaltstechnologien etc. scheinen Medien und Alltagsgegenstände heute in wachsendem Maße mit einem „technischen Empfindungsvermögen“ aufgeladen. Durch ihre Verbreitung entwickeln sich Mediendispositive, Städte und Umgebungen insgesamt zu sensorischen Netzwerken. Verschiedenartige Interfaces ermöglichen Interaktionen zwischen Menschen und smarten Medien/Dingen/ Umgebungen, ergänzt, unterstützt oder kontrolliert durch die autonome Interaktion sensorischer Maschinen. Dabei wird auch die menschliche Sinneswahrnehmung zunehmend technisch erfasst, gesteuert und erweitert, etwa durch Eyetracking, Bewegungs- und Bildsensoren oder Verfahren der Emotionserkennung.

Das Forschungskolleg SENSING: Zum Wissen sensibler Medien führt zu diesem Themenkomplex eine Gruppe von Promovierenden zusammen, die zentrale Fragen computertechnisch-vernetzter Sensorik und deren Verhältnis zum menschlichen Wahrnehmen und Fühlen erforschen. Das Forschungskolleg ist dabei zugleich auf theoretische Fragestellungen der Medienwissenschaft als auch auf aktuelle Praxis- und Arbeitsfelder ausgerichtet. Im Rahmen der vierjährigen Laufzeit des Kollegs verbringen die KollegiatInnen bis zu 12 Monate bei einschlägigen Praxispartnern im Raum Berlin-Brandenburg. Dazu gehören: Art + Com AG, Böhlau Verlag GmbH, Deutsche Welle, Computerspielmuseum Gamehouse GmbH, Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik (HHI), MiriquidiFilm, Cornelsen Verlag GmbH, Meetrics GmbH, INVR.space sowie das Museum für Kommunikation Berlin.

Mögliche Promotionsthemen im Feld sensibler Medien sind:
Sensorische Ästhetik des eBooks – Status Quo und Zukunft
Sensing-Praktiken und Datenerzeugung im Journalismus
Sensorielle Installationen im Ausstellungsdesign
Erzeugung immersiver Welten und Erzählungen durch Virtual Reality und 360-Grad-Videos
Kopplungen und Interfaces: Sensorische Mensch-Maschine-Schnittstellen
Affektökonomien und Nutzerverhalten: Sensing als Marketing-Strategie
Medienästhetik: Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Steuerns, Erfassens und Fühlens
Neue Ästhetik der Natur durch Citizen Science, Remote Sensing und ökologisches Monitoring
Eigene Vorschläge sind willkommen.


Das organisatorische Zentrum und den hochschulübergreifenden Rahmen des Forschungskollegs bildet das Brandenburgische Zentrum für Medienwissenschaften (ZeM), dem als gemeinsame Forschungseinrichtung der Hochschulen des Landes Brandenburg alle beteiligten Professor*innen angehören. Demnach besteht die Möglichkeit zur Promotion im Kooperationsstudiengang Europäische Medienwissenschaft der Universität Potsdam und der FH Potsdam, an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF sowie an der BTU Cottbus-Senftenberg.

Bewerbungen aus dem Ausland und aus anderen Fachgebieten sind willkommen, sofern sie innerhalb des Kollegs betreut werden können (Informationen über die beteiligten Professorinnen und Professoren können Sie der Website des Forschungskollegs http://www.sensing-media.de entnehmen).

Im Rahmen einer strukturierten Graduiertenausbildung vermittelt das Kolleg sowohl Kernkompetenzen wissenschaftlichen Arbeitens, inhaltliche Fachkompetenz, die Fähigkeit interdisziplinär zu arbeiten als auch Kompetenzen, die die Kollegiatinnen und Kollegiaten über Fach-/Berufsfeldgrenzen hinaus den Einstieg in verschiedene Forschungs- und Praxisfelder ermöglichen.

Bewerbungsvoraussetzungen:
Die Stellen sollen an NachwuchswissenschaftlerInnen aus medien-, kultur-, technik- oder kunstwissenschaftlichen Fächern vergeben werden, die ein ausgeprägtes Interesse sowohl an Fragen des aktuellen Medienwandels und Mediengebrauchs, der Medienästhetik, Medienkulturgeschichte, Medientheorie und Medienökologie als auch an der Beschäftigung mit Formen digitaler Medienpraxis nachweisen können. Von Vorteil sind Erfahrungen mit Computer- und Netzmedien (z.B. Design- oder Programmierkenntnisse) sowie die Kenntnis geeigneter Methoden der Medienethnographie, Medienanalyse (z.B. Video- oder Games-Analyse), Medienhistoriographie oder Mediensoziologie.
Die BewerberInnen um die Promotionsstellen sollten überdurchschnittliche Leistungen insbesondere beim Hochschulabschluss (Master, Master of Education, Staatsexamen oder Vergleichbares) vorweisen können.
BewerberInnen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, müssen einen Sprachnachweis für Deutsch (C1 / DSH 2 / ZOP / TestDaF 4 / DSD II) beibringen.
Wünschenswert sind sehr gute Kenntnisse von Englisch in Wort und Schrift.

Die Bewerbungen müssen folgende Unterlagen umfassen:
• Exposé eines Dissertationsvorhabens (5–10 Seiten einschl. Zeitplan) inkl. einer knappen Einordnung in die Gesamtthematik und Angabe möglicher Praxisfelder
• Motivationsschreiben
• Arbeitsprobe (Ausschnitt aus Abschlussarbeit, 15–20 Seiten)
• Tabellarischer Lebenslauf inklusive Nennung medienpraktischer Erfahrungen und Arbeiten
• Kopien der Hochschulzugangs- und Universitätsabschlusszeugnisse
• Vertrauliches Empfehlungsschreiben eines Hochschullehrers / einer Hochschullehrerin

Die aktive Teilnahme am Veranstaltungsprogramm des Kollegs wird erwartet.

Die Universität strebt in allen Beschäftigungsgruppen eine ausgewogene Geschlechterrelation an. Bei gleicher Eignung werden schwerbehinderte Bewerber*innen bevorzugt berücksichtigt.

Die Bewerbungen sind in elektronischer Form (eine PDF-Datei) bis zum 15.05.2018 an die Sprecherin des Kollegs, Prof. Dr. Marie-Luise Angerer, Universität Potsdam, zu richten: stephanie.rymarowicz@uni-potsdam.de
Die Auswahlgespräche finden am 02. und 03.07.2018 statt. Kosten, die im Zusammenhang mit der Vorstellung entstehen, können leider nicht erstattet werden.


ZeM-NEWS

FFK #31 - 31. Film- und Fernsehwissenschaftliches Kolloquium


Mit Beteiligung der ZeM-Stipendiatinnen Tatiana Astafeva und Maike Sarah Reinerth fand von 13. Bis 15. Februar an der Ruhr-Universität Bochum das 31. Film- und Fernsehwissenschaftliche Kolloquium statt.

Maike Sarah Reinerth organisierte zusammen mit weiteren Mitgliedern der "Kommission für gute Arbeit in der Wissenschaft" eine Diskussion zum Thema "Gute Arbeit in der Medienwissenschaft" zur Situation promovierter Medienwissenschaftler*innen.
Tatiana Astafeva präsentierte ihr Promotionsprojekt "Kitsch, Reflection, and Counter-Memory: Ostalgie in the German Cinema of the 1990-2000s".

Das 32. Film- und Fernsehwissenschaftliche Kolloquium wird voraussichtlich in der ersten Märzwoche 2019 an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF stattfinden.


ZeM-NEWS

Call for Papers: Serienforschung und Fernsehwissenschaft

Beitragsvorschläge bis zum 28. Februar 2018


Workshop der AG „Television Studies/Fernsehgeschichte“ der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) in Kooperation mit dem Brandenburgischen Zentrum für Medienwissenschaften (ZeM) am 8. Juni 2018 in Potsdam

Televisualität ist historisch aufs Engste mit verschiedensten Formen der Serialität verknüpft: Fernsehen lebt in der Gestaltung seines Programms, der Ökonomie seiner medialen Produktion sowie der ritualisierten Form seiner Rezeption von der Wiederholung in Serie. In der Fernsehserie verdichtet sich diese Kopplung zu einer genuinen Objektform: Durch das verlässliche Wiederkehren vertrauter Serienfiguren, den für jede einzelne Serie typischen Modus ihrer filmischen und narrativen Verfahren sowie die Regelmäßigkeit und Permanenz ihrer Verfügbarkeit entstehen Bindungskräfte nicht nur zwischen den einzelnen Folgen einer Serie, sondern auch zwischen Medium und Publika, durch die die Fernsehserie zum Modellfall für die Fernsehtheorie selbst geworden ist.

Mit der Emergenz der Serienforschung als eigenständigem Forschungsfeld hat sich die historisch enge Kopplung von Televisualität und Serialität sowohl hinsichtlich der Theorietraditionen und Epistemologien als auch in Bezug auf Forschungsprogrammatiken in den vergangenen Jahren zunehmend abgeschwächt: Der unverändert hohen (medien-)wissenschaftlichen Beliebtheit von Serien und seriellen Formen steht ein vergleichsweise geringes Interesse an der Theoretisierung des Fernsehens gegenüber. Dies manifestiert sich z.B. in medienneutralen Bestimmungen des Seriellen als ‚transmedialer Erzählform‘ oder im definitorischen Bestreben, das Televisuelle aus der nun ‚audiovisuellen Serie‘ gänzlich zu tilgen. Der Workshop soll daher den Raum für eine wechselseitige wie grundlegende Bestimmung des Verhältnisses von Serienforschung und Fernsehwissenschaft eröffnen: Sind Theorien des Fernsehens jenseits der bloß historischen Verschränkung von Televisualität und Serialität noch von Relevanz für die Erforschung zeitgenössischer Serien und serieller Formen? Inwieweit wäre das Televisuelle möglicher Bezugspunkt für Bestimmungen des Seriellen auch über das Fernsehen hinaus? Gibt es vielleicht gar eine Rekursivität der Fernsehgeschichte, taucht etwa das scheinbar durch narrative Progression verdrängte Episodische des Fernsehens in Form der Anthologieserie wieder auf? Umgekehrt lässt sich aber auch danach fragen, wie die Begriffsbildung der Fernsehwissenschaft auf die Auflösung, Transformation und Vernetzung medialer Dispositive und ihre Einbeziehung in digitale Medienökologien reagieren kann, auf deren analytische Durchdringung just die Serienforschung abzielt. Wie profitiert die Auseinandersetzung mit Televisualität also ihrerseits von einer Begriffsbildung, die sich vorwiegend auf ‚Quality‘-TV, auf die Serienangebote von HBO, Amazon oder Netflix und andere post-televisuelle Akteure und mediale Formen bezieht?

Wie also lässt sich eine etwaige Fernsehvergessenheit der Serienforschung nicht nur problematisieren, sondern produktiv wenden? Und wie lässt sich mit Theorien des Seriellen möglicherweise das terminologische Repertoire der Fernsehtheorie über sich hinausführen?

Vor diesem Hintergrund möchte die AG aktuelle Ansätze für die Erforschung des Seriellen im Fernsehen versammeln, gemeinsam erörtern und dadurch dem Fach neue Impulse für zukünftige Studien verleihen. Die Veranstalter erbitten dazu Vorschläge für Beiträge von jeweils 20 Minuten in Form von Abstracts (max. 250 Wörter) in deutscher Sprache.

Bitte senden Sie Ihre Beitragsvorschläge bis zum 15. Februar an folgende E-Mail-Adressen:
• herbert.schwaab@ur.de
• dmaeder@uni-bonn.de
• gfm@denis-newiak.de

Wir freuen uns schon auf Ihre Einreichungen!