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Wintersemester 2019/20


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FILMVORFÜHRUNG / FILMDISKUSSION

Home Movie Day Brandenburg 2019

Jeder Mensch ist ein Künstler!

Sa, 19.10.

Niki Argiropoulou, Dennis Oestreich, Tom Rosenkranz, Ralf Forster, Oliver Hanley, Sachiko Schmidt

Ort
Filmmuseum Potsdam
Breite Str. 1a
Marstall
14467 Potsdam


»Jeder Mensch ist ein Künstler!« HOME MOVIE DAY Brandenburg 2019

Interaktive Publikumsveranstaltung mit ganztägigem Begleitprogramm

Unter dem Motto »Jeder Mensch ist ein Künstler!« veranstaltet der Masterstudiengang Filmkulturerbe der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF und das Filmmuseum Potsdam in Kooperation mit dem Brandenburgischen Zentrum für Medienwissenschaften – ZeM am Samstag 19. Oktober den zweiten HOME MOVIE DAY für das Land Brandenburg. Wieder sind Sie dazu herzlich eingeladen, Ihre eigene, gefundene oder geerbte Amateur- und Privatfilme im 8mm-, Super-8-, 9,5mm- oder 16mm-Format ins Filmmuseum zu bringen, sie mit Fachpersonal gemeinsam zu sichten und, wenn gestattet, am Schluss des Tages im Kino öffentlich zu präsentieren. Zusammen mit den Expert*innen der Firma Screenshot, einem auf die Digitalisierung von Schmalfilmformaten spezialisierten technischen Dienstleister, bieten Archivar*innen und Restaurator*innen kostenlose Beratungen im Museumsfoyer an und erklären Ihnen, wie Sie Ihre persönlichen Erinnerungen am besten bewahren und digitalisieren können. Wie beim ersten HOME MOVIE DAY Brandenburg gibt es wieder ein spannendes vielseitiges Begleitprogramm im Kinosaal: Erstmals zeigt das Filmmuseum die kürzlich in den Sammlungsbestand übernommene Home Movies von Ulrich Illing, dem 2018 verstorbenen »Tonmeister von Babelsberg«. Das Filmkunstkollektiv LaborBerlin e.V. bietet einen Workshop in die künstlerische Praxis der Bild­-Ton­-Montage und des Found-­Footage­-Films an, dessen Ergebnisse am Nachmittag präsentiert werden. Das Kleine Filmbüro Gießen stellt ein Museumsprojekt mit ausgewählten Amateurfilmen aus 100 Jahren Stadtgeschichte vor. Einen weiteren Programmpunkt bilden rare Privatfilmaufnahmen des Künstlers Max Beckmann (1884–1950) aus dem Filmarchiv der Deutschen Kinemathek.

Das Begleitprogramm finden Sie hier


WORKSHOP

Leseszenen – digital/analog

Fr, 8.11. 9.00 – 18.00 Uhr

Prof. Dr. Heiko Christians/ZeM

Ort
Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften - ZeM
Hermann-Elflein-Straße 18
14467 Potsdam


Der Workshop richtet sich an eingeladene Gäste.

VORTRAG

Scientific Revolutions of Computer Programming

Mi, 13.11. 18.00 – 20.00 Uhr

Prof. Alan N. Shapiro

Ort
Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften - ZeM
Hermann-Elflein-Straße 18
14467 Potsdam



Does the Creative Coding movement separate means and ends? As more artists, designers and creatives learn to write software code to realize projects and art installations which use digital technology, is Creative Coding merely an expansion of the number of programmers, or is it the beginning of a “philosophical” investigation and transformation of the nature of what programming is? Why is this an important question? Might the Creative Coding movement be the beginning of a scientific revolution?

To pursue these interrogations, I go back to the beginnings of computer science, to its initial formulation by figures like Alan Turing, Emil Post and Claude Shannon. I elaborate a position with respect to debates in the philosophy of science around scientific revolutions, “normal science,” and paradigm shifts. Was Berlin media theorist Friedrich Kittler right when he wrote that “there is no software”? – meaning that the essence of computing is shaped at the hardware level and its “scientific” principles? Or is informatics purely culturally determined, as “software studies” tends to suggest?

My methodology identifies two levels of computer science knowledge: a “scientific” portion and a “cultural” portion. This “double epistemology” then provides a lens to observe the scene of Creative Coding today and to assess its historical significance in relation to what is unvarying and what is changing in informatics.

Öffentlicher Vortrag in englischer Sprache - es ist keine Voranmeldung nötig. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


VORTRAG + FILM

The Alphabet of Feeling Bad

Mo, 9.12. 18.00 – 20.00 Uhr

Karin Michalski

Ort
Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften - ZeM
Hermann-Elflein-Straße 18
14467 Potsdam



The Alphabet of Feeling Bad, D 2012, HD, 13' von/dir. Karin Michalski

Der Film bezieht sich auf theoretische Arbeiten u.a. von Lauren Berlant, Heather Love, Sara Ahmed und Ann Cvetkovich.

The Alphabet of Feeling Bad zeigt ein experimentelles Interview mit der Theoretikerin und Aktivistin Ann Cvetkovich. Die auf Gesprächen mit der Filmemacherin beruhende Performance von Cvetkovich erläutert von A bis Z Begriffe wie Depression, aber auch alltägliche negative Gefühle wie die Vorstellung, in einer Sackgasse zu stecken, sich gelähmt zu fühlen, nicht arbeiten zu können, von Anforderungen überwältigt zu sein, nicht zu genügen und nicht weiter zu kommen, und versieht sie mit neuen Bedeutungen.

In der Tradition von Initiativen wie dem SPK (Sozialistisches Patienten-Kollektiv) der 1970er-Jahre werden negative Gefühle nicht als individuelles Versagen, als Fehler oder Krankheit verstanden. Es wird vielmehr die Frage aufgeworfen, wie diese als „public feelings“ kollektiv gefühlt und im Kontext neoliberaler Arbeitsverhältnisse, aber auch von Homophobie und Rassismus politisiert werden können.
Ann Cvetkovich arbeitet nicht nur theoretisch, aus queer-feministischer Perspektive zu Themen wie Trauma und Depression, sondern ist auch Mitbegründerin des „Feel Tank Austin“, eine von mehreren aktivistischen Gruppen in den USA, die neben Treffen und Austausch auch Demos und öffentliche Kundgebungen organisierten.

Beteiligte des „Feel Tanks Chicago“ führten die „International Parades of the Politically Depressed“ durch (2003, 2004 und 2007) und demonstrierten in Pyjamas und Bademänteln mit dem Slogan: „Depressed? It might be political!“. Gemeinsam mit Public Feelings-Gruppen aus New York und Austin, Texas organisierten sie 2007 eine Konferenz mit dem Titel „Anxiety, Urgency, Outrage, Hope... A Conference on Political Feeling“ an der University of Chicago.

Das Setting des Films referiert auf Tracey Emins bekannte Arbeit „My Bed“, ein ungemachtes Bett als Skulptur, das symbolisch auf krisenhafte individuell erlebte Zustände verweisen soll. Während diese ihre Melancholie aber auch ihren Humor aus der Anspielung auf eine Künstlerinnenbiografie jenseits „normaler“ weiblicher Lebensläufe zieht, wird in The Alphabet of Feeling Bad das Leben in einem Bett zum Ausgangspunkt einer Fantasie über mögliche neue Politikformen, für die queere Passivität nicht Hindernis, sondern Voraussetzung ist.


Karin Michalski arbeitet als Künstlerin, Film- und Videokunstkuratorin und Dozentin in Berlin. Sie studierte Filmregie und -produktion (creative producing) an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) sowie Publizistik, Politik- und Erziehungswissenschaft an den Universitäten in Mainz und Berlin.

Sie war mit ihren Film- und Videoarbeiten an zahlreichen Festivals und Ausstellungen beteiligt u.a. mit The Alphabet of Feeling Bad (14 min., 2014, Video-Text-Projektion), The Alphabet of Feeling Bad (12 min., 2012), working on it (50 min., 2008, CH/D, Co-Regie: Sabian Baumann), Monika M. (20 min., 2004, 3sat/dffb), Pashke und Sofia (30 min., 2003) und women videoletters – a second text on war and globalization (80 min., 2004, internationale Gruppenvideoarbeit). Seit 2001 organisiert sie die queer-feministische Film- und Video-Kunst Programm-Reihe clipclub (u.a. in Zusammenarbeit mit Renate Lorenz und Brigitta Kuster) und arbeitet als Film- und Videokunstkuratorin für Kunstinstitutionen, Festivals und Konferenzen.

2016 gab sie die Künstler-Edition An Unhappy Archive bei Edition Fink, Zürich heraus (in Kollaboration mit Sabian Baumann), 2015 das Buch I is for Impasse. Affektive Queerverbindungen in Theorie_Aktivismus_Kunst bei bbooks, Berlin (eine Kollaboration mit Ulrike Klöppel, Katrin Köppert, Käthe von Bose, Pat Treusch) sowie 2011 das Fanzine FEELING BAD – queer pleasures, art & politics mit Beiträgen von Ann Cvetkovich, Renate Lorenz, K8 Hardy, Sabian Baumann und Dafne Boggeri (der Titel bezieht sich auf den Begriff ‚feeling bad’ von Ann Cvetkovich in: An Archive of Feelings, Trauma, Sexuality, and Lesbian Public Cultures, Duke University Press, 2003). Sie arbeitet als Dozentin an Kunsthochschulen und Universitäten. 2015-18 war sie Vertretungsprofessorin für Kunst- und Medienwissenschaften an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM).


SENSING

Artist Talks

Material-aesthetics to ethics: Critical Practice for Sensing Wearables/ Listening Back - Sonification and Surveillance

Mi, 11.12. 10.00 – 12.00 Uhr

Caroline McMillan/ Jasmine Guffond

Ort
Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften - ZeM
Hermann-Elflein-Straße 18
14467 Potsdam


Interessierte Zuhörer*innen sind herzlich willkommen! Es wird um vorherige Anmeldung unter registration@sensing-media.de gebeten.

CAROLINE MCMILLAN: Material-aesthetics to ethics: Critical Practice for Sensing Wearables

In recent times, the mobilisation of networked technologies and practices has transformed fashion practice, providing sites to pushback against concerns of facial recognition, wearable sensing and data-connected machine learning. However, the central question of how the social body responds to an always-connected IoT ecosystem unveil more profound challenges in the unfolding of sensing wearables design. In this talk, I present wearable olfactory displays triggered by wirelessly-controlled sensing systems. This series of IoT-connected probes track the progression of electronic wearable models of scent. Under speculative design inquiry, functionality-based and technologically possible objectives shift towards values-explicit design provocation in early-stage technical design development. An analysis of material and ethical encounters in-the-making-of olfactory perception and experiences consider a fundamental impact on fashion style and adornment practices for sensing wearables.

BIO
Caroline McMillan is a research-practitioner currently undertaking a PhD at RMIT University’s School of Fashion and Textiles in Melbourne, where she graduated with a BA honours degree in Fashion Design in 2000. McMillan’s research-practice is an inquiry into multi-sensory input/output for textile interfaces, with an emphasis on textile-based patterns that change according to live data, and materials and design processes not traditionally associated with wearable technology. Employing a speculative design approach to critique and respond to contemporary, contextual issues of the IoT (Internet of Things) ecosystem research interests include; fashion haute couture techniques, experimental perfumery, sensing, neuroscience, artificial intelligence, soft robotics for textiles, values-explicit design. Grounded in close to two decades of professional fashion industry experience, McMillan has developed a deep and thorough working knowledge of fashion and textile design techniques, practices and manufacturing cycles for the industry. This creative, artistic and operational expertise motivates and supports her research. Based in Berlin, McMillan’s artistic work has been exhibited in Germany, the USA and Australia.

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JASMINE GUFFOND: Listening Back - Sonification and Surveillance

Jasmine Guffond will present her research into sound as a means of inquiry into contemporary digital surveillance. The talk will cover research based creative projects that employ digital technologies, sonification and the aesthetisation of data as a means of fostering discussion around contemporary surveillance technologies as well as producing experimental audio works.

BIO
Jasmine Guffond is an artist and composer working at the interface of social, political and technical infrastructures. Her practice spans live performance, recording, sound installation and custom made browser plug-in. Through the sonification of data she addresses the potential of sound to engage with contemporary political questions. Interested in providing an audible presence for phenomena that lies beyond human perception, via the sonification of facial recognition algorithms, global networks, or internet tracking cookies she she questions what it means for our personal habits to be traceable, and for our identities, choices and personalities to be reduced to streams of data.

Jasmine has exhibited internationally, released records with the Sonic Pieces (2015, 2017) and Karlrecords (2018) labels, received the ‘Working Grant for New Music and Sound Art’ from the Berlin Senate (2016) and is a current PhD candidate at the University of New South Wales Art and Design conducting research into sound as a method of investigation into online surveillance cultures.


FILMVORFÜHRUNG / FILMDISKUSSION

Filmreihe

Fassungslos! Ein anderer Blick auf bekannte Filmklassiker (AT)

9. – 23.1.

Oliver Hanley, Sachiko Schmidt

Ort
Filmmuseum Potsdam
Breite Str. 1a
Marstall
14467 Potsdam

KOLLOQUIUM

Blankensee Colloquium

Jüdischer Film – ein neues Forschungsgebiet im deutschsprachigen Raum? (AT)

15. – 17.1.

Lea Wohl von Haselberg und das Selma Stern Zentrum für jüdische Studien Berlin Brandenburg

Ort
Brandenburgisches Zentrum für Medienwissenschaften - ZeM
Hermann-Elflein-Straße 18
14467 Potsdam

SYMPOSIUM

Precarity in Contemporary European Fiction and Documentary Film: Depictions and Discourses

30.1. – 1.2.

Guido Kirsten

Ort
Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF
Marlene-Dietrich-Allee 11
14482 Potsdam